Werbung, die man lesen muss (1)

Licht aus, Spot an. Meine Show beginnt. Vorhang auf. Für meine Ideen, meine Lieblingsgewürze, mein Maggi. So fix, so frisch. Und alle so: Yeah. Meine Fans. Deshalb Maggi.

Mehr als ein ASCII-♥

Es ist ja so eine Sache mit den Neuigkeiten und ich bin da auch durchaus… ambivalent. Fakt ist: Ich bin seit Ende Januar kein Social Media Manager mehr. Und seit heute, seit ganz genau 9.30 Uhr, als mich nämlich meine Fallmanagerin anrief, um mir den Tag zu versüßen, seit heute kann ich es ganz offiziell hinausposaunen: Ich bin selbstständig.

Klar. Ich habe das nicht unbedingt geheim gehalten. Ich habe meine Facebookseite aufgemacht, eine wackelnde Rakete auf die Reise geschickt und jedem, der es hören wollte oder auch nicht, auf die Nase gebunden, wie “aufgeregt” ich doch sei, wie “spannend” das doch alles ist und überhaupt: Welch eine “Herausforderung”!

Hiermit entschuldige ich mich offiziell bei denen, die leiden mussten. Sorry.

Aber so richtig “offiziell”, sei es im Podcast, sei es hier, oder sonstwo, habe ich das noch nicht gemacht. Dank dem okay der Fallmanagerin kann ich das aber zum Glück nachholen.

Wie kam’s zur Entscheidung? Ich habe gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, als Schreiberling vor dem Forum, Facebook, Twitter und den Agenturen zu sitzen, um das irgendwie alles im Blick zu behalten. Und gleichzeitig als Techie zu versuchen, dem Journalismus neue Darstellungsformen zu verpassen. Da bin ich nämlich eigentlich ganz gut drin. Aber im Alltag hatte ich damit nur wenig zu tun.

Und das war unschön. Meine Entscheidung dann, also weg vom Online-Journalismus, passt dann zufällig auch noch zu den aufkommenden Debatten: Mein geschätzter Kollege Christian Jakubetz ist Ende Januar mit ein paar Gedanken zu einer neuen Buchidee an die Öffentlichkeit gegangen: Der Niedergang eines Berufstandes. Ich möchte ihm da zwar mit Nachdruck widersprechen, also für die Allgemeinplätze. Der Journalismus geht nämlich nicht unter. Bei mir kam es allerdings zu einer gewissen Ermüdung durch den Alltagsagenturonlinejournalismus. Aber das soll hier gar nicht Thema sein.

Es hat dann ganz gut gepasst, dass ein jetziger Kunde zu mir kam und sagte: Pass mal auf, wir haben da die ein oder anderen journalistischen Projekte online. Und wir würden gerne, dass du die technisch betreust und neue entwickelst. Und ich so: Goooil! Daraus ist dann workin media entstanden. Die Agentur, die so hipp ist, dass sie sich inzwischen wieder nur mit Minuskeln schmücken darf.

Als treue Leser dieses angestaubten und ungepflegten Blogs, bekommt ihr aber noch ein güldenes Sahnebonbon zum Abschluss. Denn ihr könnt euch jetzt zu den Alphatestern zählen. Einer kleinen, elitären aber höchst-sympathischen Truppe. Denn unter alpha.workin-media.de gibt’s meine Seite in einer frühen Rohfassung. Einiges ist fertig, anderes noch im Aufbau. Vieles verbesserungsfähig. Und mein P♥dcast-Tarif ist noch überhaupt nicht online. Aber ich will ja nicht gleich alles am Anfang verraten. Nur so viel: Das Herz im Tarif ist kein einfaches ASCII-Zeichen. Das Herz ist eine Ansage. Dazu dann aber später mehr. Und wahrscheinlich an anderer Stelle.

Hochzeitsvorfreude

Es ist mehr so eine Mischung aus Vorfreude auf ein neues, technisches Gerät und Angst vor einem Zahnarzttermin

— Jemand kurz vor der Ja-Wort-Veranstaltung

Wikigeeks-Vorschau: WG034

Florian Heinz

Ihr habt keinen Bock auf das Starquiz mit Kai Pflaume? Kann ich verstehen. Aber trotzdem wollt ihr irgendwas mit Fernsehen? Kann ich auch verstehen. Deshalb habe ich für meine verehrten Leserinnen und Leser das perfekte Parallelprogramm: Heute ab 20.15 Uhr starten die Wikigeeks (Achtung Premiere!) auf goep6 des einzig wahren Premiumsenders moemoep. Natürlich wieder live und in stereo. Für die livepodcastkonsumierenden Personen gibt’s natürlich auch wieder unseren Chat.

Wir werden uns heute über’s Fernsehen unterhalten. Hat das Internet unser TV verändert? Wird das Netz im Fernsehen eine größere Rolle spielen oder eher das TV im Internet? Beim Blick in die Glaskugel helfen uns natürlich wieder einmal unsere Freunde aus Amerika. Dort kann man nämlich schon sehen, welche Wege das Social-TV auch hier einschlagen könnte. Alle Themen gibt’s im Vorfeld schon in unserem Wikigeekswiki.

Ach, da sogar ich mit Hilfe von visual.ly diese hippen Infografiken erstellen kann, habe ich mal unsere Wikigeeks-Fanpage grafisch aufarbeiten lassen. Nach dem Klick.

(more…)

Epische Länge

Zum Transkript auf podpott.de

Johnossi — Johnossi

Katzen statt Kinder – unbaby.me

Beim besten Willen, das muss ich jetzt hier noch schnell reinhauen. Bis zur nächsten Wikigeeks-Folge kann ich das einfach nicht für mich behalten.

Es soll ja Menschen geben, sogar in meiner Facebook-Timeline, die das Glück anderer nicht nur nicht anerkennen wollen, ja, glaubt’s mir oder nicht: Die finden das geradezu eklig! Verliebte, die frisch ihre rosaroten Sterne mit der Facebook-Welt teilen, bekommen von denen dann zynischen Kommentare an die Pinnwand gepostet!

Das sind dann auch übrigens genau diejenigen, die von jungem Familienglück genervt sind. Oder von Profilseiten, die die glücklichen Eltern im Namen des Babys angelegt haben. Oder es schrecklich finden, wenn – man ist ja auch so stolz – das eigene Profilfoto mit dem des Sprösslings ausgetauscht hat.  Ermüded davon, den 100. Fotoklogang so präsentiert zu bekommen, als wenn’s sich um verdammte Rocket Science handelt! Solche Leute gibt’s, wirklich! Und für die eignet sich dann auch Unbaby.me.

Es gibt in dieser verdorbenen Welt tatsächlich einen Entwickler, der so von Babyfotos genervt war, dass er eine Chrome-Erweiterung geschrieben hat, die die süßen Fotos durch andere ersetzt. Richtig gelesen: Das Plugin scannt nach großköpfigen Sabberglatzen und tauscht sie durch Katzenbilder aus. Oder Autos. Oder Hunde. Was immer ihr euch wünscht. Standardmäßig sind aber Katzen eingestellt.

Natürlich sind erst einmal nur englische Keywords vorgegeben. Für deutsche Babyhasser heißt das: Man muss viel Arbeit reinstecken!

Man muss das Plugin installieren, und dann beginnt die Arbeit: Der Dienst funktioniert nämlich, indem er verschiedene Schlagworte ausspäht. So wie “Monate alt”, “erster Schritt”, etc. Dann noch die Quelle angeben, mit denen die Fotos ersetzt werden sollen. Fertig.

Dann geht’s los: Profilbilder, Profilbanner, ja ganze Alben mit süß-verschrumpelten Nachwuchsbildern sollen so erkannt werden und on the fly für den Betrachter ersetzt werden.

Ich schreibe von Sollen: Das Plugin funktioniert durch die Verschlagwortung bei mir noch nicht so gut, dass es tatsächlich alle Fotos rausfiltert.

Ja, ihr könnt aufatmen, ihr jungen Eltern aus meiner Leserschaft: Auch wenn alles anders gekommen ist, als ihr es euch vielleicht in den neun Monaten Vorbereitung vorgestellt habt: Zumindest das Glück am Weltteilen eurer mit schokobeschmierten Schleckermäulchen oder den Freudenalben mit über 500 Porträts eures Lieblings beim Kacken, wird euch so also doch noch nicht ganz genommen. Wir werden euer Glück auch weiterhin sehen.

Weil eigentlich, liebe Leserinnen und Leser, weil eigentlich geteiltes Glück doch etwas sehr Schönes ist.

via techcrunch

Wikigeeks – Folge 33

Florian Heinz

Heute Abend nehmen wir euch bei den Wikigeeks mit auf Reisen. Los geht’s um 20 Uhr auf unserem geliebten Premium-Sender Moepmoep. Und damit ihr nicht alleine hören müsst, gibt’s wie immer den Chat für podcastkonsumierende Personen.

Wenn Geeks verreisen, das ist unser heutiges Thema, was muss man da eigentlich alles beachten? Von der Planung bis zu überlebenswichtigen Gadgets und WLAN, werden wir mit fantastischen Gästen versuchen, uns dem Thema in epischer Ausführlichkeit zu nähern. Mit dabei sind die Experten Silencer und Schöne-Ecken-Kollege Modnerd.

Stoppok — Tanz

Frau Esspappe spricht (1)

Meine Brüste hängen schneller, als meine Haare wachsen.

— Frau Esspappe